Vom Zeitsparen

Als ich diese Woche mit einem meiner Mitarbeiter über den Weg zur und von der Arbeit nach Hause gesprochen habe, ist mir der Satz, dass er mit einem Auto „eine halbe Stunde pro Tag sparen würde“ in den Gedanken hängen geblieben.

Nur all zu oft ertappe ich mich auch selber dabei, wie ich versuche meinen Alltag zu optimieren um „Zeit zu sparen“. Aber was heisst das eigentlich? Wenn ich mir so über den Tag hinaus Zeit spare, wo bleibt sie dann am Ende des Tages, der Woche, des Jahres? Habe ich irgendwo mehr Zeit übrig für mich oder für die Menschen, die mir wichtig sind? Ich denke, manchmal haben wir das wirklich, wenn wir zum Beispiel früher zu Hause oder bei Freunden eintreffen können. Aber warum habe ich dann oft doch wieder das Gefühl zu wenig Zeit für die Dinge im Leben zu haben, die mir eigentlich wichtig sind. Wahrscheinlich weil ich, anstatt die Zeit, die ich „gewonnen“ habe zu geniessen, nur daran denke, wie ich noch mehr Zeit hätte „gewinnen“ können.

Sollten wir uns also vielleicht eher fragen, was wir verlieren würden, wenn wir keine Zeit „sparen“ würden? Zum Beispiel eine Fahrt im Bus, wo ich einfach mal meinen Gedanken nach hängen oder das schöne Gesicht einer Mitfahrerin geniessen kann. Oder vielleicht lese ich ein Buch, höre mir ein schönes Musikstück an und freue mich darüber, dass ich die Zeit für einen Moment vergessen habe um das Leben zu geniessen.

Ich denke was wir eigentlich versuchen sollten ist nicht, Zeit zu sparen, sondern die Zeit so für uns so zu nutzen, dass wir am Endes des Tages nicht sagen müssen „ach hätte ich doch noch…“. Und doch muss Zeit nicht immer bis zum Rand gefüllt und genutzt werden. Aber das Leben, sollten wir in dem Masse geniessen, wie es uns am meisten Freude bereitet. Und dazu gehört es manchmal auch Zeit einfach zu „vergeuden“, sich zu Langweilen oder sie bei einem Kuss einfach verstreichen zu lassen…

 

PS: Wer noch mehr über das Zeit „sparen“ lesen möchte, dem sei das Buch Momo von Michael Ende empfohlen :)

Ich liebe dich

Ich entdeckte gerade mit viel Spass die Lieder und Programme von Bodo Wartke. Auf eine besonders kreative Idee bin ich dabei über seine Website gestossen: Den Liebeslied-Generator. Eine ganz tolle, witzige und sympathische Art seiner Liebsten seine Gefühle mit zu teilen ;)

Weitere Informationen gibt’s auf www.lovesongcreator.com. Wer gerne mal in ein Beispiel rein hören will findet dieses hier.

Empfehlung: SWR2 Wissen – Das Gedächtnis des Körpers

Ein toller Podcast über das Zusammenspiel von Körper und Geist. Ich bin selber überzeugt, dass die meisten (wenn nicht sogar alle) körperlichen Leiden psychosomatisch bedingt sind. Dieser Podcast zeigt auf, dass und unser Körper noch viel mehr über unser Leben und unsere Einstellung verraten kann. Unbedingt reinhören!

Quelle: www.swr.de

You are so beautiful

Keine Ahnung wie es dir geht, aber ich habe immer das Gefühl, dass es in unserer Gesellschaft leider überhaupt nicht gewöhnlich zu sein scheint, wenn man jemandem sagt, wie schön man ihn findet. Ich kenne das nur aus Beziehungen oder zum Teil noch im Freundeskreis. Dabei wäre es doch etwas wunderbares, wenn wir keine Scham haben müssten diese wunderbare Feststellung auszudrücken oder, was oft fast genau so schwer zu sein scheint, an zu nehmen. Gibt es etwas schöneres als die Bestätigung eines anderen Menschen, dass man so perfekt ist wie man ist?
Mach dir öffters mal bewusst wie schön du selber bist und teile die Freude über deine Schönheit in dem du sie in anderen ebenfalls entdeckst!

Unterwegs durch Neuseeland

Sieben Jahre hat es gedauert, bis ich es nicht mehr ausgehalten habe Neuseeland auch noch ein drittes Mal zu besuchen. Dieses Mal soll aber nicht das Fahrrad mein ständiger und treuer Begleiter sein sondern ein grosser Rucksack. Denn bei diesem Besuch soll sich alles um die Landschaft jehnseits der Strasse drehen. Ein Abenteuer in der fast unberührten Natur!

Was ich dabei so erlebe und entdecke kannst du ab sofort auf dem Aktivitäts-Blog vom Elfenbeinturm nachlesen: auryn.elfenbeinturm.ch

Schützenswertes Paradies

Habe mir heute den Film Virunga angesehen und war zutiefst berührt. Der Dokumentarfilm entführt in den Virunga Nationalpark (UNSECO-Weltkulturerbe), der den letzten, frei lebenden Berggorillas der Welt sowie viele andere, schützenswerte Tier- und Pflanzenarten eine letzte Rückzugsmöglichkeit bietet. Im östlichen Kongo an der Grenze zu Uganda gelegen, hatte der Park bereits in der Vergangenheit mit Wilderern und Milizen zu Kämpfen. Als im Mai 2012 eine neue Rebellengruppe mit dem Namen M23 den Krieg erklärt, spitzt sich die Lage zu. Zudem lockt die Aussicht auf Erdöl eine Förderfirma, die im Verdacht auf illegale Vorgehensweisen in das Schutzgebiet. Der Film folgt einer Gruppe von Parkwächtern, die sich mit bewundernswertem Einsatz und mit ihrem Leben tagtäglich für den Park einsetzen sowie einer jungen, unglaublich mutigen Reporterin. Unbedingt anschauen und spenden!

http://virungamovie.com

http://virunga.org